Womit wir rechnen, woher die Daten stammen.
Transparenz ist Voraussetzung für Vertrauen. Auf dieser Seite findest du für jedes Tool die genutzten Quellen, die zugrundeliegende Methode und den Aktualisierungs-Rhythmus.
Standort-Score
Datenquellen: OpenStreetMap, abgefragt über die Nominatim-API (Geokodierung) und Overpass-API (Orte im Umkreis). Karten-Kacheln werden über Stadia Maps ausgeliefert (basierend ebenfalls auf OSM-Daten).
Methode: Wir prüfen für eine eingegebene Adresse Orte in den Kategorien Versorgung (500 m), Mobilität (600 m), Bildung und Familie (1 km), Grün und Erholung (1 km) sowie Gastronomie und Kultur (800 m). Jeder Treffer fließt mit einem Distanz-Gewicht in die Bewertung ein. Die fünf Kategorien werden auf 0 bis 100 normiert und gewichtet (Versorgung 25 %, Mobilität 25 %, Gastronomie und Kultur 20 %, Bildung 15 %, Grün 15 %) zum Gesamt-Score zusammengefasst.
Aktualität: OSM-Daten sind live. Jede Änderung in OpenStreetMap wirkt sich sofort auf das Ergebnis aus.
Was nicht enthalten ist: Lärm (braucht Lärmkartendaten), gefühlte Sicherheit, Nachbarschaftscharakter, Pendelzeit zum Arbeitsort.
Sanierungs-Rechner
Datenquellen: BEG-Förderbedingungen 2026 von KfW (Programm 458) und BAFA (BEG EM). Marktpreise für Sanierungsmaßnahmen aus aktuellen Branchen-Daten und Handwerkerverbänden.
Methode: Pro Maßnahme zeigen wir den Mittelwert einer realistischen Preisspanne. Förderbeträge werden anhand der gewählten Maßnahmen-Kombination und der Boni (iSFP, Geschwindigkeits-Bonus, Einkommens-Bonus) berechnet. Energieeinsparung folgt einer Faustformel pro Maßnahme, abhängig vom Baujahr. Ansatz für die Energiepreise: Gas etwa 12 Cent pro Kilowattstunde, Strom etwa 30 Cent.
Aktualität: Quartalsweise gegen die offiziellen KfW- und BAFA-Richtlinien geprüft. Bei Änderungen der Förderkonditionen wird das Tool angepasst.
Was nicht enthalten ist: Detaillierte Energiebilanz (das macht ein Energieberater per iSFP), Wechselwirkungen zwischen Maßnahmen, Sondereffekte wie Asbest oder Statik, Bauspar-Komponenten.
Mieten oder kaufen
Methode: Klassisches Annuitätenmodell für die Käufer-Seite (Eigenkapital plus Kaufnebenkosten in die Immobilie, Restbetrag als Annuitätendarlehen mit konstanter Monatsrate). Mieter-Seite startet mit gleichem Geld im Depot, zahlt Miete (jährlich angepasst), die monatliche Differenz zur Käufer-Belastung wird ebenfalls angelegt. Vermögensvergleich über die gewählte Laufzeit.
Annahmen: Wertsteigerung der Immobilie und Anlagerendite vom Nutzer einstellbar. Mietsteigerung jährlich. Standardwerte orientieren sich am langjährigen deutschen Durchschnitt.
Was nicht enthalten ist: Steuern (Kapitalertragsteuer beim Mieter, Spekulationsfrist beim Käufer), Sondertilgungen, Anschlussfinanzierungs-Risiko, Lebenshaltungskosten.
Finanzierungsrechner
Methode: Annuitätenrechnung mit monatlicher Zinsabrechnung (Standard deutscher Banken). Aus Kaufpreis, Eigenkapital, Kaufnebenkosten, Sollzins und Tilgung wird die Monatsrate, Restschuld am Zinsbindungs-Ende und die Volltilgungsdauer berechnet. Sondertilgung wird einmal pro Jahr auf die Restschuld angerechnet.
Anschlussfinanzierungs-Szenarien: Restschuld am Ende der Zinsbindung mal aktuellem Zins plus Tilgung. Drei Szenarien mit Anschlusszins-Aufschlag von 1, 2 und 3 Prozentpunkten.
Aktualität: Sollzins-Vorgabe ist eine Orientierung, weil Zinsen täglich schwanken. Vor einem konkreten Bankgespräch sollte der aktuelle Marktzins recherchiert werden.
Haushaltsrechner
Methode: Aus dem Nettoeinkommen werden bestehende Verpflichtungen, Lebenshaltungskosten (inklusive Pauschalen für Kinder und Autos) sowie ein Notgroschen-Puffer von 10 Prozent abgezogen. Der Rest ist die maximale Wohnkosten-Belastung. Daraus wird mit dem gewählten Zins und der Tilgung der maximale Kaufpreis hochgerechnet.
Pauschalen: 500 Euro pro Kind, 350 Euro pro Auto. Die sonstige Lebenshaltung wird vom Nutzer angegeben, da sie regional und persönlich stark schwankt.
Belastungs-Bewertung: Schwellwerte aus etablierter Bankpraxis. Unter 25 Prozent gilt als komfortabel, 25 bis 30 Prozent als solide, 30 bis 35 Prozent als oberer Bereich des Empfohlenen, über 35 Prozent als kritisch.
Kaufpreisfaktor
Methode: Kaufpreis geteilt durch jährliche Kaltmiete. Die übliche Faustregel im deutschen Maklergewerbe für Renditeobjekte. Schwellwerte (unter 20 günstig, 20 bis 25 durchschnittlich, 25 bis 30 teuer, über 30 sehr teuer) entsprechen der gängigen Marktpraxis.
Eingrenzung: Sinnvoll nur für Mehrfamilienhäuser oder vermietete Eigentumswohnungen. Bei selbstgenutzten Eigenheimen fehlt die Mieteinnahme als Vergleichsgröße.
Lifestyle-Match
Methode: Sechs Fragen, ein Persönlichkeits-Profil. Ergebnis ist einer von mehreren typischen Stadtteil-Charakteren mit beispielhaften Quartieren aus deutschen Städten. Heuristisches Tool, kein wissenschaftliches Persönlichkeits-Modell.
Eingrenzung: Spielerischer Einstieg, kein Ersatz für eigene Recherche vor Ort.
Besichtigungs-Check und Unterlagen-Check
Methode: Strukturierte Checklisten, kompiliert aus Standardwerken zur Immobilien-Begutachtung und aus Notarpraxis. Druckbar fürs Vor-Ort-Termin oder Notargespräch.
Was nicht enthalten ist: Sachverständigen-Urteil, statische Berechnung, baubiologische Untersuchung, Rechtsberatung. Bei größeren Investitionen einen Bausachverständigen oder Anwalt hinzuziehen.
Bibliotheken und Hosting
Karten-Visualisierung mit Leaflet (BSD-2-Clause-Lizenz). Schriften Inter und Instrument Serif unter SIL Open Font License, lokal gehostet. Hosting bei ALL-INKL.COM. Server-Logs werden nach maximal 7 Tagen gelöscht. Details zur Datenverarbeitung in der Datenschutzerklärung.
Stand: 27. April 2026