Was kostet die Sanierung wirklich?
Wähl die Maßnahmen aus, die du planst. Wir rechnen aktuelle Marktpreise, ziehen die BEG-Förderung 2026 ab und schätzen, wie schnell sich das Ganze über Energieeinsparung amortisiert.
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| Maßnahme | Kosten | Förderung | Einsparung/Jahr |
|---|
- Förderantrag immer vor Auftragsvergabe stellen. Wer den Handwerker zuerst beauftragt und danach den Antrag schickt, geht leer aus.
- Konditionen ändern sich. Förderbeträge und Boni werden vom Bund regelmäßig angepasst. Vor jedem Antrag direkt bei der Quelle prüfen:
→ KfW (Heizung, Komplettsanierung) → BAFA (Einzelmaßnahmen Hülle) → Energieeffizienz-Experten (für iSFP)
Hinweis: Alle Werte in diesem Rechner sind Schätzungen auf Basis öffentlicher Marktdurchschnitte (Stand 1. Quartal 2026). Reale Angebote schwanken regional und je nach Bausubstanz schnell um ±30 %, einzelne Förderbedingungen können sich kurzfristig ändern oder zusätzliche Voraussetzungen haben (z. B. bei Pellet-Heizung, Hybrid-Anlagen oder Denkmalschutz). Das Tool ersetzt keine individuelle Energieberatung (iSFP), keinen Kostenvoranschlag und keine verbindliche Förderzusage von KfW oder BAFA. Wir übernehmen keine Gewähr für Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität. Die verbindliche Auskunft holst du immer beim Energieberater oder direkt bei KfW/BAFA.
Wie wird das gerechnet?
Kosten: Aktuelle Marktpreise 2026 (Handwerker-Stunden + Material). Pro Maßnahme zeigen wir den Mittelwert einer realistischen Range. Sanierungsangebote schwanken regional schnell um ±30 %.
Förderung BEG 2026 (Quelle: KfW Programm 458 + BAFA BEG EM): Heizungstausch wird mit 30 % Grundförderung gefördert, plus optionalem Geschwindigkeits-Bonus (+20 %) und Einkommens-Bonus (+30 %), Cap bei 70 %. Maximal förderfähige Kosten: 30.000 € pro Wohneinheit. Hüllenmaßnahmen (Dach, Fassade, Fenster) erhalten 15 % Zuschuss bei einem Förderdeckel von 30.000 € pro Wohneinheit/Jahr. Mit iSFP erhöht sich der Satz auf 20 % und der Förderdeckel verdoppelt sich auf 60.000 €.
Energieeinsparung: Faustformel pro Maßnahme, abhängig vom Baujahr (alt = mehr Sparpotenzial). Heutige Energiepreise (Gas ~12 ct/kWh, Strom ~30 ct/kWh) angesetzt.
Was nicht drin ist: Detaillierte Energiebilanz (das macht ein Energieberater per iSFP), Wechselwirkungen zwischen Maßnahmen, Sondereffekte wie Asbest oder Statik. Förderkonditionen können sich ändern. Vor Antrag bei der KfW/BAFA aktuell prüfen.
Häufige Fragen zur energetischen Sanierung
Welche Förderungen gibt es 2026 für die energetische Sanierung?
Die zentrale Förderung ist die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG). Heizungstausch wird mit 30 Prozent Grundförderung gefördert, mit Klima-Geschwindigkeitsbonus und Einkommensbonus sind bis zu 70 Prozent möglich. Hüllenmaßnahmen wie Dach, Fassade und Fenster bekommen 15 Prozent Zuschuss, mit individuellem Sanierungsfahrplan 20 Prozent.
Welche Boni erhöhen die BEG-Förderung beim Heizungstausch?
Der Klima-Geschwindigkeitsbonus von 20 Prozent gilt, wenn eine alte fossile Heizung ersetzt wird. Der Einkommensbonus von 30 Prozent gilt für selbstnutzende Eigentümer mit zu versteuerndem Einkommen bis 40.000 Euro pro Jahr. Maximal sind 70 Prozent Förderung erreichbar, der Förderdeckel liegt bei 30.000 Euro förderfähigen Kosten pro Wohneinheit.
Was ist ein iSFP und lohnt sich der Energieberater?
Der individuelle Sanierungsfahrplan (iSFP) ist ein professionelles Gutachten eines BAFA-zertifizierten Energieberaters. Mit iSFP erhöht sich die Förderung für Hüllenmaßnahmen auf 20 Prozent und der Förderdeckel verdoppelt sich von 30.000 auf 60.000 Euro pro Wohneinheit und Jahr. Bei mehreren geplanten Maßnahmen amortisiert sich der iSFP fast immer.
Wann muss ich den Förderantrag stellen?
Vor Auftragsvergabe an den Handwerker. Wer zuerst beauftragt und dann den Antrag stellt, geht bei BAFA und KfW leer aus. Die Antragstellung ist seit 2024 zweistufig: zuerst Lieferungs- oder Leistungsvertrag mit aufschiebender Bedingung, dann Förderantrag, dann Auftrag scharf stellen.
Wie schnell amortisiert sich eine energetische Sanierung?
Eine Wärmepumpe amortisiert sich nach Förderung typischerweise in 8 bis 15 Jahren über die Energieeinsparung, abhängig vom alten Heizsystem und den künftigen Energiepreisen. Außenwand-Dämmung braucht bei aktuellen Energiepreisen oft 15 bis 25 Jahre. Fenster sind unter Renditegesichtspunkten meist nicht der stärkste Hebel, aber ein Komfort- und Lärmschutzgewinn.